Hochwasserpumpwerke Reichenauerstraße und Roßaugasse als Teil der Ausbau- und Anpassungsmaßnahmen für die Kanalanlage Pradl-Amras-Reichenau (Teil 1 von 6)
Das Projektsgebiet Pradl-Amras-Reichenau umfasst das gesamte städtische Entwässerungsgebiet südlich des Inn und östlich der Sill mit einer Gesamtfläche von rd. 585 ha.
Gegenstand des Gesamt-Projektes ist der weiterer Ausbau der Abwasserbeseitigungsanlage Pradl-Amras-Reichenau sowie die Anpassung der Regenüberläufe an den „Stand der Technik“. Die Anpassungsmaßnahmen bezwecken die Verminderung von Überläufen aus den Regenentlastungen, der weitere Ausbau die Wiederherstellung einer ausreichenden hydraulischen Abflusskapazität auch bei Hochwasserführung im Inn (Hochwasserpumpwerke).
Auftraggeber:
IKB Innsbrucker Kommunalbetriebe AG
Objekt:
Hochwasserpumpwerk Roßaugasse
Planungsleistungen:
Hydrodynamische Kanalnetzberechnung mit Variantenuntersuchung, Wasserrechtliche Einreichplanung des Gesamt-Projektes, Wasserbautechnische Detailplanung, Ausschreibungen und Oberleitung (mit Dipl. HTL-Ing. Demetz), Architektonische Bearbeitung (mit Architekt Dipl.Ing. K. Heinz), Statisch-konstruktive Bearbeitung (mit Dr.techn. O. Neuner), Örtliche Bauaufsicht, Planungs- und Baustellenkoordination.
Ausführung:
November 2003 bis Jänner 2005
Beschreibung:
Technische Werte HWPW-Roßaugasse:
Tiefbau:
Länge / Breite / Tiefe: rd. 12,2 / 9,5 / 7,5 m
Pumpwassermenge: rd. 4 x 1375 l/s = rd. 5500 l/s
Pumpen: 4 Stück zu je 90 kW Nennleistung
Hochbau:
Stahlbetontragkonstruktion aus Sichtbeton, Dachabdeckung aus verzinktem Trapezblech Länge / Breite / Höhe: rd. 10,2 / 3,7 / 3,2 m
Herstellungskosten:
EUR rd. 0,7 Mio.
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